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Alternativer Suedlink Trassenverlauf: „Das hat ein Geschmäckle“

Fredens Bürgermeister Wolfgang Heimann verärgert über Informationspolitik der Bundesnetzagentur / Infoveranstaltung am 29. September in Freden

Von Jan Linkersdörfer

Freden. Denn ursprünglich sollte die Stromtrasse mehrere Dutzend Kilometer weiter westlich in Richtung Süden verlaufen - Fredens Gemeindegebiet blieb bis dato unberührt. „Bisher saßen wir bei dem Spiel nur auf der Tribüne. Jetzt stehen wir plötzlich mitten auf dem Spielfeld.“ Für die Informationspolitik der Netzagentur zeigte Heimann wenig Verständnis. Er habe aus „inoffiziellen Quellen“ erfahren, dass die Alternative 434 „schon seit Monaten“ bei den Verantwortlichen „in der Schublade“ liege. „Es hat ein Geschmäckle, wenn jetzt urplötzlich so eine Alternative auf den Tisch kommt“, sagte der Bürgermeister zur AZ.

Gleichzeitig bekannte sich Heimann ausdrücklich zur Energiepolitik der Bundesregierung. „Die Energiewende steht für mich persönlich ganz oben. Dem muss sich alles unterordnen, was da kreucht und fleucht.“ Denn ihm bereiten die Prognosen von Klimawissenschaftlern große Sorgen. „Wenn sich die Erde weiter so aufheizt, dann haben wir hier in der Zukunft eine Wüste. Und in einer Wüste kann auch kein Feldhamster oder Rotmilan überleben.“

Bei der Suedlink-Trasse aber forderte Heimann: „Es muss fair ablaufen.“ Die Bundesnetzagentur dürfe sich nicht denjenigen beugen, die „am lautesten schreien, am meisten Unterschriften sammeln oder die besseren Beziehungen haben.“ Noch bis zum 6. November haben Bürger Zeit, Beschwerden und Einwendungen gegen die Alternativroute vorzubringen.

Am kommenden Dienstag, 29. September, lädt die Gemeinde Freden zu einer Informationsveranstaltung ein. In der Fredener Turnhalle stehen ab 19 Uhr auch Vertreter der Suedlink-Verantwortlichen Tennet Rede und Antwort. Dabei soll es auch um „Frist und Form eventueller Einwendungen“ gehen. Die Teilnehmerzahl ist - wegen Corona - auf 144 beschränkt.

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Alternativer Suedlink Trassenverlauf: „Das hat ein Geschmäckle“

Fredens Bürgermeister Wolfgang Heimann verärgert über Informationspolitik der Bundesnetzagentur / Infoveranstaltung am 29. September in Freden

Von Jan Linkersdörfer

Freden. Denn ursprünglich sollte die Stromtrasse mehrere Dutzend Kilometer weiter westlich in Richtung Süden verlaufen - Fredens Gemeindegebiet blieb bis dato unberührt. „Bisher saßen wir bei dem Spiel nur auf der Tribüne. Jetzt stehen wir plötzlich mitten auf dem Spielfeld.“ Für die Informationspolitik der Netzagentur zeigte Heimann wenig Verständnis. Er habe aus „inoffiziellen Quellen“ erfahren, dass die Alternative 434 „schon seit Monaten“ bei den Verantwortlichen „in der Schublade“ liege. „Es hat ein Geschmäckle, wenn jetzt urplötzlich so eine Alternative auf den Tisch kommt“, sagte der Bürgermeister zur AZ.

Gleichzeitig bekannte sich Heimann ausdrücklich zur Energiepolitik der Bundesregierung. „Die Energiewende steht für mich persönlich ganz oben. Dem muss sich alles unterordnen, was da kreucht und fleucht.“ Denn ihm bereiten die Prognosen von Klimawissenschaftlern große Sorgen. „Wenn sich die Erde weiter so aufheizt, dann haben wir hier in der Zukunft eine Wüste. Und in einer Wüste kann auch kein Feldhamster oder Rotmilan überleben.“

Bei der Suedlink-Trasse aber forderte Heimann: „Es muss fair ablaufen.“ Die Bundesnetzagentur dürfe sich nicht denjenigen beugen, die „am lautesten schreien, am meisten Unterschriften sammeln oder die besseren Beziehungen haben.“ Noch bis zum 6. November haben Bürger Zeit, Beschwerden und Einwendungen gegen die Alternativroute vorzubringen.

Am kommenden Dienstag, 29. September, lädt die Gemeinde Freden zu einer Informationsveranstaltung ein. In der Fredener Turnhalle stehen ab 19 Uhr auch Vertreter der Suedlink-Verantwortlichen Tennet Rede und Antwort. Dabei soll es auch um „Frist und Form eventueller Einwendungen“ gehen. Die Teilnehmerzahl ist - wegen Corona - auf 144 beschränkt.

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Alternativer Suedlink Trassenverlauf: „Das hat ein Geschmäckle“

Fredens Bürgermeister Wolfgang Heimann verärgert über Informationspolitik der Bundesnetzagentur / Infoveranstaltung am 29. September in Freden

Von Jan Linkersdörfer

Freden. Denn ursprünglich sollte die Stromtrasse mehrere Dutzend Kilometer weiter westlich in Richtung Süden verlaufen - Fredens Gemeindegebiet blieb bis dato unberührt. „Bisher saßen wir bei dem Spiel nur auf der Tribüne. Jetzt stehen wir plötzlich mitten auf dem Spielfeld.“ Für die Informationspolitik der Netzagentur zeigte Heimann wenig Verständnis. Er habe aus „inoffiziellen Quellen“ erfahren, dass die Alternative 434 „schon seit Monaten“ bei den Verantwortlichen „in der Schublade“ liege. „Es hat ein Geschmäckle, wenn jetzt urplötzlich so eine Alternative auf den Tisch kommt“, sagte der Bürgermeister zur AZ.

Gleichzeitig bekannte sich Heimann ausdrücklich zur Energiepolitik der Bundesregierung. „Die Energiewende steht für mich persönlich ganz oben. Dem muss sich alles unterordnen, was da kreucht und fleucht.“ Denn ihm bereiten die Prognosen von Klimawissenschaftlern große Sorgen. „Wenn sich die Erde weiter so aufheizt, dann haben wir hier in der Zukunft eine Wüste. Und in einer Wüste kann auch kein Feldhamster oder Rotmilan überleben.“

Bei der Suedlink-Trasse aber forderte Heimann: „Es muss fair ablaufen.“ Die Bundesnetzagentur dürfe sich nicht denjenigen beugen, die „am lautesten schreien, am meisten Unterschriften sammeln oder die besseren Beziehungen haben.“ Noch bis zum 6. November haben Bürger Zeit, Beschwerden und Einwendungen gegen die Alternativroute vorzubringen.

Am kommenden Dienstag, 29. September, lädt die Gemeinde Freden zu einer Informationsveranstaltung ein. In der Fredener Turnhalle stehen ab 19 Uhr auch Vertreter der Suedlink-Verantwortlichen Tennet Rede und Antwort. Dabei soll es auch um „Frist und Form eventueller Einwendungen“ gehen. Die Teilnehmerzahl ist - wegen Corona - auf 144 beschränkt.

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