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Leere Becken und noch keine Besucher

Von Eileen Stiehler

Leinebergland. Stichtag 25. Mai – Die Landesregierung gab vor einigen Tagen bekannt, dass zumindest Freibäder ab diesem Datum ihre Tore unter Auflagen öffnen dürfen.
Doch wie wird das aussehen? Diese Frage stellen sich derzeit die Betreiber der Bäder im gesamten Leinebergland. So auch die Mitglieder der Vorstände der Fördervereine aus Delligsen und Hohenbüchen, die in einer gemeinsamen Sitzung über die Situation und Badesaison diskutierten. Dabei kam es zu dem Ergebnis, dass es schwer wird, eine „normale“ Badesaison zu verwirklichen.
„Wir müssen davon ausgehen, dass wir den Betrieb zunächst nur für den Sportbetrieb öffnen können. Das heißt, dass wir die Sprungtürme, Rutschen und die Kinderbereiche nicht nutzen können“, berichtet Katrin Feichtinger aus Delligsen.Genaue Richtlinien sind den Vereinen noch nicht bekannt, jedoch ist ihnen bewusst, dass die Anlagen regelmäßig desinfiziert werden müssen. „Das ist nur mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, den die Aufsichten allein nicht leisten können“, weiß Feichtinger. „Wir haben auch über die Regelungen der Eintrittspreise und -zeiten gesprochen sowie in welcher Form es Tages- und Jahreskarten geben wird.“
Fest steht, dass die Becken der beiden Freibädern lediglich gereinigt, aber nicht neu gestrichen werden. „Das Problem dabei ist, dass die Helfer noch nicht in Gruppen arbeiten dürfen, sondern nur in Einzel- oder Partnerarbeit. So kommen wir nur schleppend voran“, ergänzt Vorstandskollege Ingo Käse. Aktuell werden vor allem die Grünanlagen gepflegt und alle handwerklichen Arbeiten, die mit wenigen helfenden Hände gemeistert werden können, in Angriff genommen. Neben dem „Go“ für die diesjährige Freibadsaison haben Fördervereine aber auch einen weiteren Grund zur Freude: „Einige Frauen aus Delligsen haben Masken genäht und sie verkauft. Den Erlös haben sie zu gleichen Teilen an die Fördervereine gespendet.“
In den Hallenbädern Duingen und Alfeld ist die Situation noch ungewiss. Ein fester Öffnungstermin liegt noch nicht vor. Dennoch ruht die Betriebsamkeit natürlich nicht: „Wir nutzen die zwangsläufige Schließung für Reinigungs- und Renovierungsarbeiten im gesamten Bad und der Cafeteria“, erläutert der Vorsitzende vom Duinger Sport-Club Hartmut Steins. So erhielten Wände einen neuen Anstrich, die Geräte der Wasserkurse und das Becken wurden der Jahresreinigung unterzogen genau wie auch die Umkleideräume und der Therapieraum. Hinzu kommen die Erneuerungen der Deckenbeleuchtung.
Die Übungsleiterinnen Cornelia Steins und Sylvia Grey hoffen: „Es wäre schön, wenn wir den Gästen eine eindeutige Antwort geben könnten und wir sie nicht immer vertrösten müssten. Wichtig wäre es, dass wir das Kursgeschehen wieder aufnehmen können, da hier Rehamaßnahmen durchgeführt werden.“ Sie überlegten: „Die Kursteilnehmer könnten eben nur in begrenzten Zahlen die Sammelumkleiden nutzen,  und vielleicht könnte aufgrund des Mindestabstands nur jeder vierte Schrank genutzt werden.“
In Alfelds Allwetterbad besteht eine Besonderheit, da sowohl das Sportbecken als ein klassisches Hallenbad besteht, aber auch das Familienbecken, bei dem das Dach und die Wände geöffnet werden können und das Sprungbecken im Freien liegt. „Ob wir zu den Bädern gehören, die am 25. Mai öffnen oder doch anders eingestuft werden, muss noch mit den zuständigen Stellen geklärt werden. Durch unseren Badcharakter könnten wir zu beiden gezählt werden“, sagt Uwe Brinckmann von der Stadt Alfeld. „Wir werden wir dies im Coronastab besprechen und dann folgt ein Treffen mit dem Badleiter. Bis dahin können wir leider noch nichts Konkretes über einen möglichen Öffnungstermin sagen.“
Das Personal brauchte im Sieben-Berge-Bad nicht um den Job bangen, denn es hatte mit Reparaturen und Reinigungsarbeiten sowie der Pflege der Außenanlagen alle Hände voll zu tun. Zudem bereitete es das Sprungbecken vor. „Wir sind uns bewusst, dass alles nur mit Auflagen möglich ist. Welche das sein werden, wird sich zeigen und wir werden diese bestmöglich für die Gäste umsetzen. Bis zu den Sommerferien vergeht noch Zeit und wir hoffen, dass wir bis dahin wieder den gewünschten Badespaß bieten können.“

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Von Eileen Stiehler

Leinebergland. Stichtag 25. Mai – Die Landesregierung gab vor einigen Tagen bekannt, dass zumindest Freibäder ab diesem Datum ihre Tore unter Auflagen öffnen dürfen.
Doch wie wird das aussehen? Diese Frage stellen sich derzeit die Betreiber der Bäder im gesamten Leinebergland. So auch die Mitglieder der Vorstände der Fördervereine aus Delligsen und Hohenbüchen, die in einer gemeinsamen Sitzung über die Situation und Badesaison diskutierten. Dabei kam es zu dem Ergebnis, dass es schwer wird, eine „normale“ Badesaison zu verwirklichen.
„Wir müssen davon ausgehen, dass wir den Betrieb zunächst nur für den Sportbetrieb öffnen können. Das heißt, dass wir die Sprungtürme, Rutschen und die Kinderbereiche nicht nutzen können“, berichtet Katrin Feichtinger aus Delligsen.Genaue Richtlinien sind den Vereinen noch nicht bekannt, jedoch ist ihnen bewusst, dass die Anlagen regelmäßig desinfiziert werden müssen. „Das ist nur mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, den die Aufsichten allein nicht leisten können“, weiß Feichtinger. „Wir haben auch über die Regelungen der Eintrittspreise und -zeiten gesprochen sowie in welcher Form es Tages- und Jahreskarten geben wird.“
Fest steht, dass die Becken der beiden Freibädern lediglich gereinigt, aber nicht neu gestrichen werden. „Das Problem dabei ist, dass die Helfer noch nicht in Gruppen arbeiten dürfen, sondern nur in Einzel- oder Partnerarbeit. So kommen wir nur schleppend voran“, ergänzt Vorstandskollege Ingo Käse. Aktuell werden vor allem die Grünanlagen gepflegt und alle handwerklichen Arbeiten, die mit wenigen helfenden Hände gemeistert werden können, in Angriff genommen. Neben dem „Go“ für die diesjährige Freibadsaison haben Fördervereine aber auch einen weiteren Grund zur Freude: „Einige Frauen aus Delligsen haben Masken genäht und sie verkauft. Den Erlös haben sie zu gleichen Teilen an die Fördervereine gespendet.“
In den Hallenbädern Duingen und Alfeld ist die Situation noch ungewiss. Ein fester Öffnungstermin liegt noch nicht vor. Dennoch ruht die Betriebsamkeit natürlich nicht: „Wir nutzen die zwangsläufige Schließung für Reinigungs- und Renovierungsarbeiten im gesamten Bad und der Cafeteria“, erläutert der Vorsitzende vom Duinger Sport-Club Hartmut Steins. So erhielten Wände einen neuen Anstrich, die Geräte der Wasserkurse und das Becken wurden der Jahresreinigung unterzogen genau wie auch die Umkleideräume und der Therapieraum. Hinzu kommen die Erneuerungen der Deckenbeleuchtung.
Die Übungsleiterinnen Cornelia Steins und Sylvia Grey hoffen: „Es wäre schön, wenn wir den Gästen eine eindeutige Antwort geben könnten und wir sie nicht immer vertrösten müssten. Wichtig wäre es, dass wir das Kursgeschehen wieder aufnehmen können, da hier Rehamaßnahmen durchgeführt werden.“ Sie überlegten: „Die Kursteilnehmer könnten eben nur in begrenzten Zahlen die Sammelumkleiden nutzen,  und vielleicht könnte aufgrund des Mindestabstands nur jeder vierte Schrank genutzt werden.“
In Alfelds Allwetterbad besteht eine Besonderheit, da sowohl das Sportbecken als ein klassisches Hallenbad besteht, aber auch das Familienbecken, bei dem das Dach und die Wände geöffnet werden können und das Sprungbecken im Freien liegt. „Ob wir zu den Bädern gehören, die am 25. Mai öffnen oder doch anders eingestuft werden, muss noch mit den zuständigen Stellen geklärt werden. Durch unseren Badcharakter könnten wir zu beiden gezählt werden“, sagt Uwe Brinckmann von der Stadt Alfeld. „Wir werden wir dies im Coronastab besprechen und dann folgt ein Treffen mit dem Badleiter. Bis dahin können wir leider noch nichts Konkretes über einen möglichen Öffnungstermin sagen.“
Das Personal brauchte im Sieben-Berge-Bad nicht um den Job bangen, denn es hatte mit Reparaturen und Reinigungsarbeiten sowie der Pflege der Außenanlagen alle Hände voll zu tun. Zudem bereitete es das Sprungbecken vor. „Wir sind uns bewusst, dass alles nur mit Auflagen möglich ist. Welche das sein werden, wird sich zeigen und wir werden diese bestmöglich für die Gäste umsetzen. Bis zu den Sommerferien vergeht noch Zeit und wir hoffen, dass wir bis dahin wieder den gewünschten Badespaß bieten können.“

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Leinebergland. Stichtag 25. Mai – Die Landesregierung gab vor einigen Tagen bekannt, dass zumindest Freibäder ab diesem Datum ihre Tore unter Auflagen öffnen dürfen.
Doch wie wird das aussehen? Diese Frage stellen sich derzeit die Betreiber der Bäder im gesamten Leinebergland. So auch die Mitglieder der Vorstände der Fördervereine aus Delligsen und Hohenbüchen, die in einer gemeinsamen Sitzung über die Situation und Badesaison diskutierten. Dabei kam es zu dem Ergebnis, dass es schwer wird, eine „normale“ Badesaison zu verwirklichen.
„Wir müssen davon ausgehen, dass wir den Betrieb zunächst nur für den Sportbetrieb öffnen können. Das heißt, dass wir die Sprungtürme, Rutschen und die Kinderbereiche nicht nutzen können“, berichtet Katrin Feichtinger aus Delligsen.Genaue Richtlinien sind den Vereinen noch nicht bekannt, jedoch ist ihnen bewusst, dass die Anlagen regelmäßig desinfiziert werden müssen. „Das ist nur mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, den die Aufsichten allein nicht leisten können“, weiß Feichtinger. „Wir haben auch über die Regelungen der Eintrittspreise und -zeiten gesprochen sowie in welcher Form es Tages- und Jahreskarten geben wird.“
Fest steht, dass die Becken der beiden Freibädern lediglich gereinigt, aber nicht neu gestrichen werden. „Das Problem dabei ist, dass die Helfer noch nicht in Gruppen arbeiten dürfen, sondern nur in Einzel- oder Partnerarbeit. So kommen wir nur schleppend voran“, ergänzt Vorstandskollege Ingo Käse. Aktuell werden vor allem die Grünanlagen gepflegt und alle handwerklichen Arbeiten, die mit wenigen helfenden Hände gemeistert werden können, in Angriff genommen. Neben dem „Go“ für die diesjährige Freibadsaison haben Fördervereine aber auch einen weiteren Grund zur Freude: „Einige Frauen aus Delligsen haben Masken genäht und sie verkauft. Den Erlös haben sie zu gleichen Teilen an die Fördervereine gespendet.“
In den Hallenbädern Duingen und Alfeld ist die Situation noch ungewiss. Ein fester Öffnungstermin liegt noch nicht vor. Dennoch ruht die Betriebsamkeit natürlich nicht: „Wir nutzen die zwangsläufige Schließung für Reinigungs- und Renovierungsarbeiten im gesamten Bad und der Cafeteria“, erläutert der Vorsitzende vom Duinger Sport-Club Hartmut Steins. So erhielten Wände einen neuen Anstrich, die Geräte der Wasserkurse und das Becken wurden der Jahresreinigung unterzogen genau wie auch die Umkleideräume und der Therapieraum. Hinzu kommen die Erneuerungen der Deckenbeleuchtung.
Die Übungsleiterinnen Cornelia Steins und Sylvia Grey hoffen: „Es wäre schön, wenn wir den Gästen eine eindeutige Antwort geben könnten und wir sie nicht immer vertrösten müssten. Wichtig wäre es, dass wir das Kursgeschehen wieder aufnehmen können, da hier Rehamaßnahmen durchgeführt werden.“ Sie überlegten: „Die Kursteilnehmer könnten eben nur in begrenzten Zahlen die Sammelumkleiden nutzen,  und vielleicht könnte aufgrund des Mindestabstands nur jeder vierte Schrank genutzt werden.“
In Alfelds Allwetterbad besteht eine Besonderheit, da sowohl das Sportbecken als ein klassisches Hallenbad besteht, aber auch das Familienbecken, bei dem das Dach und die Wände geöffnet werden können und das Sprungbecken im Freien liegt. „Ob wir zu den Bädern gehören, die am 25. Mai öffnen oder doch anders eingestuft werden, muss noch mit den zuständigen Stellen geklärt werden. Durch unseren Badcharakter könnten wir zu beiden gezählt werden“, sagt Uwe Brinckmann von der Stadt Alfeld. „Wir werden wir dies im Coronastab besprechen und dann folgt ein Treffen mit dem Badleiter. Bis dahin können wir leider noch nichts Konkretes über einen möglichen Öffnungstermin sagen.“
Das Personal brauchte im Sieben-Berge-Bad nicht um den Job bangen, denn es hatte mit Reparaturen und Reinigungsarbeiten sowie der Pflege der Außenanlagen alle Hände voll zu tun. Zudem bereitete es das Sprungbecken vor. „Wir sind uns bewusst, dass alles nur mit Auflagen möglich ist. Welche das sein werden, wird sich zeigen und wir werden diese bestmöglich für die Gäste umsetzen. Bis zu den Sommerferien vergeht noch Zeit und wir hoffen, dass wir bis dahin wieder den gewünschten Badespaß bieten können.“

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