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Veröffentlichung online am 23.04.2020 um 15:39:20 Uhr

Die tägliche Suche nach seriösen Nachrichten

Von AZ

Hildesheim. Nur sechs Minuten erfordert der Internet-Fragebogen. Der sichere AZ-Link zur Umfrage lautet: https://azurl.de/UniUmfrage

Das Forschungsteam besteht aus Sprach- und Informationswissenschaftlern um Professor Thomas Mandl. Die Studie läuft seit 14. April. Bis zum 5. Mai wollen sie Bürger online befragen.Die wichtigsten Erkenntnisse wollen die Wissenschaftler in persönlichen Interviews vertiefen.

Mandl vermutet, „dass seriöse Informationen in Zeiten der Coronapandemie wieder ernst genommen werden“. Er befasst sich mit der Frage, wie glaubwürdig und zuverlässig Informationen sind, die Nutzer aus dem Datennetz fischen. Die Coronapandemie führe zu erhöhtem Informationsbedarf. „Dabei scheinen aktuelle und seriöse Informationsquellen stark nachgefragt zu sein und eher rezipiert zu werden als fragwürdige und populistische Quellen“, vermutet Mandl.Die Umfrage soll feststellen, wieso sich die Internetnutzer für welche Angebote entscheiden und ob sich das geändert hat.

Mandls Team weiß auch, dass immer mehr Falschnachrichten die Runde machen. Untersucht wird, welche Rolle sie spielen und wie sie wirken. Inzwischen warnt selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO vor Fehlinformation, Gerüchten und Fälschungen – die sich in den „sozialen Medien“ rasanter verbreiten als jeder Virus. Immerhin versuchen Onlineriesen wie Facebook, Twitter, Youtube und TikTok, Nutzer zu schützen. In Trefferlisten werden seriöse Organisationen verstärkt oben oder zuerst angezeigt. Eine weitere Beobachtung: Nutzer suchten weniger als üblich in Suchmaschineen wie Google, sondern griffen häufiger direkt auf bekannte Quellen, vor allem Nachrichtenmedien, zu.

Das wollen die Medienforscher wissen


▶ Wie verändert die Coronakrise das Informationsverhalten der Menschen?

▶ Wie informieren Sie sich privat über Corona und welche Quellen nutzen Sie?

▶ Wie intensiv nutzen Sie zum Beispiel die lokale oder überregionale Zeitungen und deren Online-Ausgabe?

▶ Wie intensiv nutzen Sie, internationale Quellen? Twitter? Podcasts? Öffentliche Informationen vom Robert Koch-Institut oder Bundesgesundheitsministerium? Online-Gespräche mit Freunden?

▶ Wie wichtig sind Ihnen bei der Wahl der Informationsquellen in der aktuellen Krise Faktoren wie zum Beispiel regionale Themen, glaubwürdige Informationen, verlässliche Hilfen im Alltag, aktuelle Live-Informationen, gute Unterhaltung, persönliche Empfehlungen oder Informationen von offiziellen Quellen?

Veröffentlichung in der Alfelder Zeitung vom 24.04.2020

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Das Forschungsteam besteht aus Sprach- und Informationswissenschaftlern um Professor Thomas Mandl. Die Studie läuft seit 14. April. Bis zum 5. Mai wollen sie Bürger online befragen.Die wichtigsten Erkenntnisse wollen die Wissenschaftler in persönlichen Interviews vertiefen.

Mandl vermutet, „dass seriöse Informationen in Zeiten der Coronapandemie wieder ernst genommen werden“. Er befasst sich mit der Frage, wie glaubwürdig und zuverlässig Informationen sind, die Nutzer aus dem Datennetz fischen. Die Coronapandemie führe zu erhöhtem Informationsbedarf. „Dabei scheinen aktuelle und seriöse Informationsquellen stark nachgefragt zu sein und eher rezipiert zu werden als fragwürdige und populistische Quellen“, vermutet Mandl.Die Umfrage soll feststellen, wieso sich die Internetnutzer für welche Angebote entscheiden und ob sich das geändert hat.

Mandls Team weiß auch, dass immer mehr Falschnachrichten die Runde machen. Untersucht wird, welche Rolle sie spielen und wie sie wirken. Inzwischen warnt selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO vor Fehlinformation, Gerüchten und Fälschungen – die sich in den „sozialen Medien“ rasanter verbreiten als jeder Virus. Immerhin versuchen Onlineriesen wie Facebook, Twitter, Youtube und TikTok, Nutzer zu schützen. In Trefferlisten werden seriöse Organisationen verstärkt oben oder zuerst angezeigt. Eine weitere Beobachtung: Nutzer suchten weniger als üblich in Suchmaschineen wie Google, sondern griffen häufiger direkt auf bekannte Quellen, vor allem Nachrichtenmedien, zu.

Das wollen die Medienforscher wissen


▶ Wie verändert die Coronakrise das Informationsverhalten der Menschen?

▶ Wie informieren Sie sich privat über Corona und welche Quellen nutzen Sie?

▶ Wie intensiv nutzen Sie zum Beispiel die lokale oder überregionale Zeitungen und deren Online-Ausgabe?

▶ Wie intensiv nutzen Sie, internationale Quellen? Twitter? Podcasts? Öffentliche Informationen vom Robert Koch-Institut oder Bundesgesundheitsministerium? Online-Gespräche mit Freunden?

▶ Wie wichtig sind Ihnen bei der Wahl der Informationsquellen in der aktuellen Krise Faktoren wie zum Beispiel regionale Themen, glaubwürdige Informationen, verlässliche Hilfen im Alltag, aktuelle Live-Informationen, gute Unterhaltung, persönliche Empfehlungen oder Informationen von offiziellen Quellen?

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Das Forschungsteam besteht aus Sprach- und Informationswissenschaftlern um Professor Thomas Mandl. Die Studie läuft seit 14. April. Bis zum 5. Mai wollen sie Bürger online befragen.Die wichtigsten Erkenntnisse wollen die Wissenschaftler in persönlichen Interviews vertiefen.

Mandl vermutet, „dass seriöse Informationen in Zeiten der Coronapandemie wieder ernst genommen werden“. Er befasst sich mit der Frage, wie glaubwürdig und zuverlässig Informationen sind, die Nutzer aus dem Datennetz fischen. Die Coronapandemie führe zu erhöhtem Informationsbedarf. „Dabei scheinen aktuelle und seriöse Informationsquellen stark nachgefragt zu sein und eher rezipiert zu werden als fragwürdige und populistische Quellen“, vermutet Mandl.Die Umfrage soll feststellen, wieso sich die Internetnutzer für welche Angebote entscheiden und ob sich das geändert hat.

Mandls Team weiß auch, dass immer mehr Falschnachrichten die Runde machen. Untersucht wird, welche Rolle sie spielen und wie sie wirken. Inzwischen warnt selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO vor Fehlinformation, Gerüchten und Fälschungen – die sich in den „sozialen Medien“ rasanter verbreiten als jeder Virus. Immerhin versuchen Onlineriesen wie Facebook, Twitter, Youtube und TikTok, Nutzer zu schützen. In Trefferlisten werden seriöse Organisationen verstärkt oben oder zuerst angezeigt. Eine weitere Beobachtung: Nutzer suchten weniger als üblich in Suchmaschineen wie Google, sondern griffen häufiger direkt auf bekannte Quellen, vor allem Nachrichtenmedien, zu.

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▶ Wie verändert die Coronakrise das Informationsverhalten der Menschen?

▶ Wie informieren Sie sich privat über Corona und welche Quellen nutzen Sie?

▶ Wie intensiv nutzen Sie zum Beispiel die lokale oder überregionale Zeitungen und deren Online-Ausgabe?

▶ Wie intensiv nutzen Sie, internationale Quellen? Twitter? Podcasts? Öffentliche Informationen vom Robert Koch-Institut oder Bundesgesundheitsministerium? Online-Gespräche mit Freunden?

▶ Wie wichtig sind Ihnen bei der Wahl der Informationsquellen in der aktuellen Krise Faktoren wie zum Beispiel regionale Themen, glaubwürdige Informationen, verlässliche Hilfen im Alltag, aktuelle Live-Informationen, gute Unterhaltung, persönliche Empfehlungen oder Informationen von offiziellen Quellen?

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