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Zeigen Sie Ihren Redner beim Reden

Von Marco Althaus

Alfeld. Zwar erreichen uns viele Fotos von Veranstaltungen mit Rednern. Doch verblüffend selten zeigen sie die Redner beim Reden! Und wenn, dann allzu oft winzig, von ganz hinten im Saal über viele Hinterköpfe hinweg. Schade. Denn meistens sind Ihre Redner doch die Stars, zumindest aber Hauptbestandteile des Programms. Also: Verstecken Sie die Redner nicht – und stecken Sie sie nicht nach der Rede stumm in ein Aufstell- und Händeschüttelfoto. Auch für die Seite „Vereinsleben“ sind Redner-Motive eine gute Alternative oder Ergänzung.

▶ Orts-Check: Kommen Sie früher, prüfen Sie Raum und Bühne. Ist das Rednerpult mies beleuchtet? Versuchen Sie das zu ändern. Suchen Sie sich im Saal gute Standorte, testen sie Perspektive und Lichtverhältnisse.  
▶ Ran! Die erste Regel heißt: Ran ans Objekt! Denn näher dran ist immer besser als weiter weg. Klar: Zwischen Redner und Publikum herumlaufen, klicken, blitzen und stören – das sollten Sie auf einige Minuten begrenzen. Aber als Pressewart oder Vereinsfotograf ist es auch Ihre Aufgabe, die wichtigsten Momente einzufangen.
▶ Gesten: Entwickeln Sie ein Gefühl für Tempo und Gesten. Warten Sie, bis die Rednerin sich warm geredet hat, die Gesten fließen, der Augenkontakt zum Publikum klappt. Wenn sie persönlicher, lauter oder leidenschaftlicher wird, wachsen ihre Chancen auf gute Bilder. Aber Vorsicht vor Bewegungsunschärfe: Bei schlechtem Licht werden schnelle Gesten oft unscharf. Beobachten Sie, wann die Rednerin kurz innehält. Raumgreifende Gesten, bei denen sie lange Arme macht, sind eher ungeeignet. Besser sind Gesten, die nah am Körper bleiben.
▶ Hintergrund: Für ein Nahporträt (Gesicht oder Oberkörper im Fokus) suchen Sie von verschiedenen Standorten einen guten Hintergrund. Er wird verschwommen sein, aber das macht das Bild lebendig. Der Hintergrund kann die Bildaussage verstärken (z. B. Vereinswappen, Fahne, Illustration). Ihr Redner nutzt Projektor und PowerPoint-Folien? Versuchen Sie gar nicht erst, die Folienmotive scharf und erkennbar abzubilden.
▶ „Vordergrund macht Bilder rund“, sagen Profis. Sie können mehrere Ebenen nutzen (vorne, Mitte, hinten) und so Tiefe gewinnen. Bei Nahporträts können Sie mit verschwommenem Vordergrund spielen, etwa mit dem Namensschild oder Wasserglas auf dem Pult. Schießen Sie zwischen Zuschauerköpfen hindurch, die den Redner links und rechts einrahmen.
▶ Der Mund: Beim Reden geht der Mund auf und zu. Für Fotos ist halb geöffnet gut. Geschlossene Lippen oder aufgerissenes Maul nicht.
▶ Störer: Fotografieren Sie den Redner nie mit dickem Mikrofon oder fuchtelnden Hände vor der Nase.
▶ Bühnenfotografie von weiter weg: Den Redner per Zoom- oder Teleobjektiv heranholen zu können, ist sehr vorteilhaft. Trotzdem: Je weiter entfernt Sie stehen, desto schwieriger sind schnelle Bewegungen, desto heller muss der Redner beleuchtet sein.
▶ Blitzen: Richten Sie den Blitz nicht direkt auf den Redner, sonst verpassen Sie ihm harte Schlagschatten. Dezent aufhellen: Blitzen Sie senkrecht nach oben. Stehen Sie mehr als vier Meter entfernt, klappen Sie den internen Blitz zu. Dessen Reichweite hört nämlich dort auf. Nutzen Sie einen Aufsteckblitz. Leider wird der Vordergrund oft totgeblitzt, die Bühne aber driftet ins Dunkel, und die schönste Stimmung im Saal wird zerstört. Besser mit dem vorhandenen Licht arbeiten, lichtstarke Objektive verwenden und hohe ISO-Zahl einstellen. Bei Digitalkameras können Sie die ISO-Empflindlichkeit des Bildsensors recht hoch einstellen, ohne dass es zu Rauschen kommt und das Foto an Kontrast und Schärfe verliert.         

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Alfeld. Zwar erreichen uns viele Fotos von Veranstaltungen mit Rednern. Doch verblüffend selten zeigen sie die Redner beim Reden! Und wenn, dann allzu oft winzig, von ganz hinten im Saal über viele Hinterköpfe hinweg. Schade. Denn meistens sind Ihre Redner doch die Stars, zumindest aber Hauptbestandteile des Programms. Also: Verstecken Sie die Redner nicht – und stecken Sie sie nicht nach der Rede stumm in ein Aufstell- und Händeschüttelfoto. Auch für die Seite „Vereinsleben“ sind Redner-Motive eine gute Alternative oder Ergänzung.

▶ Orts-Check: Kommen Sie früher, prüfen Sie Raum und Bühne. Ist das Rednerpult mies beleuchtet? Versuchen Sie das zu ändern. Suchen Sie sich im Saal gute Standorte, testen sie Perspektive und Lichtverhältnisse.  
▶ Ran! Die erste Regel heißt: Ran ans Objekt! Denn näher dran ist immer besser als weiter weg. Klar: Zwischen Redner und Publikum herumlaufen, klicken, blitzen und stören – das sollten Sie auf einige Minuten begrenzen. Aber als Pressewart oder Vereinsfotograf ist es auch Ihre Aufgabe, die wichtigsten Momente einzufangen.
▶ Gesten: Entwickeln Sie ein Gefühl für Tempo und Gesten. Warten Sie, bis die Rednerin sich warm geredet hat, die Gesten fließen, der Augenkontakt zum Publikum klappt. Wenn sie persönlicher, lauter oder leidenschaftlicher wird, wachsen ihre Chancen auf gute Bilder. Aber Vorsicht vor Bewegungsunschärfe: Bei schlechtem Licht werden schnelle Gesten oft unscharf. Beobachten Sie, wann die Rednerin kurz innehält. Raumgreifende Gesten, bei denen sie lange Arme macht, sind eher ungeeignet. Besser sind Gesten, die nah am Körper bleiben.
▶ Hintergrund: Für ein Nahporträt (Gesicht oder Oberkörper im Fokus) suchen Sie von verschiedenen Standorten einen guten Hintergrund. Er wird verschwommen sein, aber das macht das Bild lebendig. Der Hintergrund kann die Bildaussage verstärken (z. B. Vereinswappen, Fahne, Illustration). Ihr Redner nutzt Projektor und PowerPoint-Folien? Versuchen Sie gar nicht erst, die Folienmotive scharf und erkennbar abzubilden.
▶ „Vordergrund macht Bilder rund“, sagen Profis. Sie können mehrere Ebenen nutzen (vorne, Mitte, hinten) und so Tiefe gewinnen. Bei Nahporträts können Sie mit verschwommenem Vordergrund spielen, etwa mit dem Namensschild oder Wasserglas auf dem Pult. Schießen Sie zwischen Zuschauerköpfen hindurch, die den Redner links und rechts einrahmen.
▶ Der Mund: Beim Reden geht der Mund auf und zu. Für Fotos ist halb geöffnet gut. Geschlossene Lippen oder aufgerissenes Maul nicht.
▶ Störer: Fotografieren Sie den Redner nie mit dickem Mikrofon oder fuchtelnden Hände vor der Nase.
▶ Bühnenfotografie von weiter weg: Den Redner per Zoom- oder Teleobjektiv heranholen zu können, ist sehr vorteilhaft. Trotzdem: Je weiter entfernt Sie stehen, desto schwieriger sind schnelle Bewegungen, desto heller muss der Redner beleuchtet sein.
▶ Blitzen: Richten Sie den Blitz nicht direkt auf den Redner, sonst verpassen Sie ihm harte Schlagschatten. Dezent aufhellen: Blitzen Sie senkrecht nach oben. Stehen Sie mehr als vier Meter entfernt, klappen Sie den internen Blitz zu. Dessen Reichweite hört nämlich dort auf. Nutzen Sie einen Aufsteckblitz. Leider wird der Vordergrund oft totgeblitzt, die Bühne aber driftet ins Dunkel, und die schönste Stimmung im Saal wird zerstört. Besser mit dem vorhandenen Licht arbeiten, lichtstarke Objektive verwenden und hohe ISO-Zahl einstellen. Bei Digitalkameras können Sie die ISO-Empflindlichkeit des Bildsensors recht hoch einstellen, ohne dass es zu Rauschen kommt und das Foto an Kontrast und Schärfe verliert.         

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Alfeld. Zwar erreichen uns viele Fotos von Veranstaltungen mit Rednern. Doch verblüffend selten zeigen sie die Redner beim Reden! Und wenn, dann allzu oft winzig, von ganz hinten im Saal über viele Hinterköpfe hinweg. Schade. Denn meistens sind Ihre Redner doch die Stars, zumindest aber Hauptbestandteile des Programms. Also: Verstecken Sie die Redner nicht – und stecken Sie sie nicht nach der Rede stumm in ein Aufstell- und Händeschüttelfoto. Auch für die Seite „Vereinsleben“ sind Redner-Motive eine gute Alternative oder Ergänzung.

▶ Orts-Check: Kommen Sie früher, prüfen Sie Raum und Bühne. Ist das Rednerpult mies beleuchtet? Versuchen Sie das zu ändern. Suchen Sie sich im Saal gute Standorte, testen sie Perspektive und Lichtverhältnisse.  
▶ Ran! Die erste Regel heißt: Ran ans Objekt! Denn näher dran ist immer besser als weiter weg. Klar: Zwischen Redner und Publikum herumlaufen, klicken, blitzen und stören – das sollten Sie auf einige Minuten begrenzen. Aber als Pressewart oder Vereinsfotograf ist es auch Ihre Aufgabe, die wichtigsten Momente einzufangen.
▶ Gesten: Entwickeln Sie ein Gefühl für Tempo und Gesten. Warten Sie, bis die Rednerin sich warm geredet hat, die Gesten fließen, der Augenkontakt zum Publikum klappt. Wenn sie persönlicher, lauter oder leidenschaftlicher wird, wachsen ihre Chancen auf gute Bilder. Aber Vorsicht vor Bewegungsunschärfe: Bei schlechtem Licht werden schnelle Gesten oft unscharf. Beobachten Sie, wann die Rednerin kurz innehält. Raumgreifende Gesten, bei denen sie lange Arme macht, sind eher ungeeignet. Besser sind Gesten, die nah am Körper bleiben.
▶ Hintergrund: Für ein Nahporträt (Gesicht oder Oberkörper im Fokus) suchen Sie von verschiedenen Standorten einen guten Hintergrund. Er wird verschwommen sein, aber das macht das Bild lebendig. Der Hintergrund kann die Bildaussage verstärken (z. B. Vereinswappen, Fahne, Illustration). Ihr Redner nutzt Projektor und PowerPoint-Folien? Versuchen Sie gar nicht erst, die Folienmotive scharf und erkennbar abzubilden.
▶ „Vordergrund macht Bilder rund“, sagen Profis. Sie können mehrere Ebenen nutzen (vorne, Mitte, hinten) und so Tiefe gewinnen. Bei Nahporträts können Sie mit verschwommenem Vordergrund spielen, etwa mit dem Namensschild oder Wasserglas auf dem Pult. Schießen Sie zwischen Zuschauerköpfen hindurch, die den Redner links und rechts einrahmen.
▶ Der Mund: Beim Reden geht der Mund auf und zu. Für Fotos ist halb geöffnet gut. Geschlossene Lippen oder aufgerissenes Maul nicht.
▶ Störer: Fotografieren Sie den Redner nie mit dickem Mikrofon oder fuchtelnden Hände vor der Nase.
▶ Bühnenfotografie von weiter weg: Den Redner per Zoom- oder Teleobjektiv heranholen zu können, ist sehr vorteilhaft. Trotzdem: Je weiter entfernt Sie stehen, desto schwieriger sind schnelle Bewegungen, desto heller muss der Redner beleuchtet sein.
▶ Blitzen: Richten Sie den Blitz nicht direkt auf den Redner, sonst verpassen Sie ihm harte Schlagschatten. Dezent aufhellen: Blitzen Sie senkrecht nach oben. Stehen Sie mehr als vier Meter entfernt, klappen Sie den internen Blitz zu. Dessen Reichweite hört nämlich dort auf. Nutzen Sie einen Aufsteckblitz. Leider wird der Vordergrund oft totgeblitzt, die Bühne aber driftet ins Dunkel, und die schönste Stimmung im Saal wird zerstört. Besser mit dem vorhandenen Licht arbeiten, lichtstarke Objektive verwenden und hohe ISO-Zahl einstellen. Bei Digitalkameras können Sie die ISO-Empflindlichkeit des Bildsensors recht hoch einstellen, ohne dass es zu Rauschen kommt und das Foto an Kontrast und Schärfe verliert.         

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